Gemeindefest St.Stephanus
"Schön dass du da bist"
Am 20. September 2026 fand unser traditionelles Gemeindefest statt. Da für diesen Tag schlechtes Wetter vorhergesagt war, wurden vorsorglich bereits Tische und Sitzmöglichkeiten im Gemeinderaum vorbereitet, sodass die Besucherinnen und Besucher auch bei Regen im Trockenen sitzen konnten. Die Tische waren liebevoll mit herbstlichen Blumen dekoriert und sorgten für eine schöne und einladende Atmosphäre.
Pfarrer i. R. Dr. Kreile und Team gestalteten den familienfreundlichen Gottesdienst zum Thema „Schön, dass du da bist“. In diesem Gottesdienst wurde Pfarrer Jörg Dittmar vom stellvertretenden Dekan Hauke Stichauer in sein Amt eingeführt und für seine zukünftigen Aufgaben gesegnet. Sein Stellenumfang in Großostheim umfasst 20 Prozent.
Für das leibliche Wohl war ebenfalls bestens gesorgt. Ein reichhaltiges Kuchenbuffet, Churros und herzhaftes Essen wie Wraps, Falafel und Würstchen im Brötchen befriedigten alle Geschmacksrichtungen. Der gemeinsame Nachmittag war geprägt von vielen guten Gesprächen und einer schönen, geselligen Atmosphäre, in der Jung und Alt zusammenfinden konnten.
Für die Kinder gab es am Nachmittag verschiedene Angebote. Neben einem Bastelangebot mit Naturmaterialien konnten die Kinder in einer Malecke kreativ werden oder mit Parkettstäbchen Luftschlösser bauen. Um 16 Uhr wurde mit viel Herzblut und Spielfreude das Märchen „Tischlein deck dich“ in der Kirche aufgeführt. Ein herzliches Dankeschön gilt allen Helferinnen und Helfern, die mit ihrer Unterstützung zum Gelingen des Gemeindefestes beigetragen haben. Ebenso bedanken wir uns ganz herzlich bei allen Kuchenbäckerinnen und Kuchenbäckern für das reichhaltige und vielfältige Kuchenbuffet.
Schön zu sehen, dass unsere ev. Gemeinde so lebendig, vielfältig, ökumenisch und aktiv ist. Bis zum nächsten Jahr!
Christi Himmelfahrt in St. Stephanus am 14.05.26- Gottesdienst für KLEIN und groß
Himmelfahrt wirft viele Fragen auf, nicht nur bei Kindern.
Wo ist der Himmel? Was bedeutet der Satz: „Hier ist der Himmel auf Erden?“ Worin besteht der Unterschied zwischen Sky und Heaven? Und wo begegnen wir Jesus, wenn er zum Himmel aufgefahren ist?
Diesen Fragen, die KLEIN und groß interessieren, sind wir anhand einer Geschichte von Manfred Kyber nachgegangen. Sie handelt von den drei Schlüsseln zum Himmel, die ein reicher König besitzen will. Doch dass diese nicht so einfach zu erlangen sind, wie alle übrigen Schätze der Welt muss er auf seiner Suche nach ihnen schnell feststellen. Wenn man sie am Ende, durch Mitgefühl, Gemeinschaft und Nächstenliebe aber gefunden hat, dann stehen die Tore des Himmels weit offen. Stellvertretend für uns erkennt der König, dass der Himmel unter uns ist, da wo sich Menschen begegnen.
Außerdem ist „Himmelfahrt Pusteblumentag“, so verdeutlicht uns das Franz von Assisi in seiner Pusteblumenpredigt: „Die Blüte eines Löwenzahns verwandelt sich in eine Pusteblume. Der Wind bläst die Samenschirmchen davon. Und so ist Jesus zwar nicht mehr leiblich auf der Erde, aber überall, wo Menschen sich begegnen.“
Dies durften im Anschluss an den Gottesdienst alle erfahren, die zum liebevoll und üppig vom St. Stephanusverein ausgerichteten Weißwurstfrühstück mit Kochkäse und Obatzter in den Gemeinderäumen blieben. Und so blühten viele Himmelsschlüssel an den Tischen, in der Küche, beim Singen und gemeinsamen Beten.
„Kleine Nachtmusik“ auf dem Kirchplatz von St. Stephanus
Eine beachtliche Hörerschaft hat sich am vergangenen Freitag (19.06.) trotz extremer Hitze nicht davon abhalten lassen, der ‚Kleinen Nachtmusik“ zu lauschen – und dies im doppelten Sinne. Im Mittelpunkt stand nicht das vertraute und bekannte musikalische Werk von Wolfgang Amadeus Mozart, sondern der 10. historische Kriminalroman des Großheubacher Autors Roman Kempf. Seit seinem ersten ‚Criminalfall‘ im Jahr 2007 hat sich Roman Kempf mit seinem Protagonisten, dem ehemaligen Benediktinerpater und inzwischen verheirateten Kaufmann Abel einen Namen gemacht, nachdem alle seine Bücher von einem sehr ansprechenden Lokalkolorit geprägt sind.
An diesem Abend entführte er uns – seine Zuhörer*innen - in das kleine Städtchen Offenbach um 1800. Nachdem Kempf vorort intensiv recherchiert hatte, entstand ein Kriminalfall, in dem es um gestohlene Notenblätter von Mozarts ‚Kleiner Nachtmusik‘ geht, wobei der Dieb kurz nach seiner Tat tot aufgefunden wird. Die Noten-Druckerei des Johann Anton Andre wie auch die Schnupftabakfabrik des Peter Bernard und das Rumpenheimer Schlösschen bieten die Bühne für das Geschehen. Bedauerlicherweise hat Roman Kempf bei seiner Lesung den Mörder noch nicht verraten – ob es, wie in zahlreichen Krimis bekanntlich ‚der Gärtner‘ gewesen ist? Auf jeden Fall hat der Autor Lust gemacht, durch eigene Lektüre des Büchleins zusammen mit Bruder Abel den Fall zu lösen.
Dennoch mussten die Besucher*innen des Abends auf Mozart doch nicht verzichten. Peter Reuter ließ es sich nicht nehmen, das Werk auf dem Klavier vorzuspielen und begleiteten auch das anschließende gemütliche Zusammensein bei Wein und Käse mit unterhaltsamer Klaviermusik. Vielen Dank für den schönen Abend an Roman Kempf und Peter Reuter. Vielen Dank den Helfer*innen für die gute Vorbereitung. Danke auch für die originelle Dekoration mit Weinkisten und Büchern, die dem Abend bei „Krimi und Wein“ den richtigen Rahmen gaben.
Der Stephanus-Verein plant weitere Kulturhighlights von Zeit zu Zeit.
